Aufgaben zu Gleichstrom/Wechselstrom im Einstellungstest


Abbildung 1: Um eine Ausbildungsstelle zu bekommen, gehört heutzutage ein Einstellungstest zum üblichen Prozedere. Wie sich Bewerber inhaltlich gut vorbereiten, zeigt dieser Ratgeber.

Jedes Unternehmen wünscht sich, aus der Vielzahl an Azubi-Bewerbungen, die jährlich eingehen, den besten Anwärter für die ausgeschriebene Ausbildungsstelle zu finden. Doch wie und woran können herausragende Leistungen überhaupt festgemacht werden? Zwar gibt es in einem Vorstellungsgespräch auch Fragen, die zu beantworten sind, noch objektiver ist hingegen der Weg, die Bewerber zum Einstellungstest einzuladen. Diesen gibt es in themen- und berufsspezifischen Varianten. Wen Aufgaben zu Gleichstrom/Wechselstrom erwarten und, wie diese zu lösen sind, verrät dieser Beitrag.

Wen erwarten Fragen zu Gleichstrom/Wechselstrom?

Das Themenfeld von Gleichstrom/Wechselstrom gehört in den Fachbereich Elektrotechnik bzw. wird – rein schulisch betrachtet – dem Physikunterricht zugeordnet. Wer sich für einen Ausbildungsberuf in der Elektrotechnik interessiert, den werden Aufgaben aus diesen Themenbereichen erwarten:

  • Atome
  • Elektrische Felder
  • Gleichstrom
  • Kommunikationstechnik
  • Magnetisches Feld
  • Schaltkreise

Mögliche Ausbildungsberufe, bei denen diese Themen von Bedeutung sind, sind in diesem Beitrag einzeln gelistet. Zusammengefasst handelt es sich dabei um die Berufsgruppe der Elektroniker, der Mechaniker und der Techniker. Was hingegen kaum einer weiß, ist: Auch Offiziersanwärter, die sich bei der Bundeswehr um eine Einstellung bemühen, müssen Aufgaben zum Thema Gleichstrom/Wechselstrom erledigen. Weitere Details zum Arbeitgeber Bundeswehr finden Interessierte unter bundeswehrkarriere.de.

Tipps zur Vorbereitung auf den Einstellungstest


Abbildung 2: Tipp: Zunächst sollte das Thema im Kopf präsent werden. Dabei helfen Online-Angebote, die kurz und knapp Themen erklären wie etwa Gleichstrom/Wechselstrom.

Wer sich gewissenhaft auf den Einstellungstest vorbereiten will, der findet unter gut-erklaert.de einen Crash-Kurs durch die Elektronik, aufgeteilt in die Klassenstufen 5 bis 8. Wer sich in der Kürze der Zeit fit machen möchte für den Physik Einstellungstest, findet dort hilfreiche Informationen. Mit diesem theoretischen Unterbau im Background sollten probehalber einige Aufgaben trainiert werden. Wer die Prüfungssituation möglichst realistisch nachstellt, der trainiert dabei nicht nur die Inhalte, sondern auch die Psyche. Wer so oft trainiert, dass die Prüfungssituation kaum mehr Stress auslöst, der wird sich ruhig und konzentriert an die Beantwortung der Fragen machen können.

Achtung: Auch wenn der Einstellungstest dazu dienen soll, zu überprüfen, wie es um das elektrotechnische bzw. physikalische Verständnis bestellt ist, werden im Einstellungstest auch noch andere Themen behandelt. Eine Übersicht der Aufgabentypen ist hier gelistet.

Beliebte Aufgaben aus dem Bereich der Elektrotechnik

In vielen Einstellungstest-Trainern gibt es Fragen und Antworten aus dem Bereich der Elektrotechnik. Einige Aufgaben könnten den Trainierenden aus der Schulzeit bekannt vorkommen, denn der Elektrotechnik-Einstellungstest orientiert sich stark an den Inhalten der Physik. Hier einige Musteraufgaben samt Lösungen:

1.) Kupferdraht Nummer 1 hat eine Länge von 120 Metern. Kupferdraht Nummer 2 hat eine Länge von 480 Metern. Der Querschnitt beider Drähte ist gleich. Wie verhält sich der Widerstand? Und wie würde sich der Widerstand ändern, wenn die Drähte gleichlang wären, einer der Drähte jedoch einen dreifachen Durchmesser hätte? Antwort: Kupferdraht Nummer 2 ist viermal länger als Kupferdraht Nummer 1. Dementsprechend verstärkt sich auch der Widerstand um das Vierfache. Beim Durchmesser der Drähte verhält sich das komplett anders. Ist der Durchmesser dreimal so groß, verringert sich der Widerstand um eben diesen Faktor.

2.) Stromstärke, Spannung und Widerstand: Welche Maßeinheiten und Abkürzungen bezeichnen diese wichtigen drei Größen? Antwort: Die Stromstärke (I) wird berechnet über die Formel Ladung (C=Coulomb) geteilt durch Zeit (t in s). Das Ergebnis wird in Ampere angegeben. Die Spannung (U) ergibt sich aus dem Quotient aus der Arbeit (W) und der Ladung (Q). Wenn Stromstärke (I) und Widerstand (R) bekannt sind, lässt sich daraus ein Produkt bilden, welches die Spannung ausweist. Die Mengeneinheit für die Spannung ist Volt (V). Der Widerstand ergibt sich aus dem Quotient aus Spannung (U in Volt) und Strom (I in Ampere). Der Widerstand wird in Ohm angegeben. 

3.) Was ist der Unterschied zwischen Wechselstrom und Gleichstrom? Antwort: Bei Gleich- und Wechselstrom ist jeweils der Name Programm. Wechselstrom variiert in Richtung und Stärke. Gleichstrom hat eine gleichbleibende Stärke und Richtung.

4.) Welche vier Materialien leiten elektrischen Strom gut, welche sind gar nicht dazu geeignet, Strom zu leiten? Antwort: Aluminium, Magnesium, Kupfer, Eisen und Metalle haben gute Leitereigenschaften. Wasser, Luft, Plexiglas oder Keramik hingegen leiten keinen elektrischen Strom.

5.) Zwei Geräte werden in einer Wohnung in Deutschland gleichzeitig betrieben: Der Heißwasserspeicher (1,5 kW) und der Staubsauger (1100 W). Wie hoch ist die Gesamtstromstärke? Was passiert, wenn eine 10-A-Sicherung eingebaut wird? Antwort: Die Gesamtstromstärke ergibt sich aus der Summe der Teilstromstärken. In Summe macht das bei diesem Beispiel 11,304 W/V aus. Jede Sicherung fungiert in diesem Beispiel und in anderen als eine Art Widerstand. Wünschenswert wäre, dass die Sicherung die Schaltung nicht beeinflusst, allerdings hält eine 10-A-Sicherung dieser Gesamtstromstärke nicht stand. 

Eine weitere Trainingsoption bietet dieser Muster-Einstellungstest aus der Elektrotechnik-Branche.

Abbildung 1: pixabay.com © geralt (Creative Commons CC0) 

Abbildung 2: pixabay.com © geralt (Creative Commons CC0) 

Abbildung 3: pixabay.com © tjevans (Creative Commons CC0)

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