Aufbereitungsmechaniker/in Ausbildung - Einstellungstest und Gehalt

Die dreijährige Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker ist je nach Fachrichtung sehr unterschiedlich aufgebaut. Wir beantworten euch die wichtigsten Fragen rund um Ausbildung, Einstellungstest und Gehalt für die 2- und 3-jährige Ausbildung.

Häufige Fragen von Interessierten

  1. Was macht ein Aufbereitungsmechaniker?
  2. Warum sollte man Aufbereitungsmechaniker werden?
  3. Wie sieht der Einstellungstest für Aufbereitungsmechaniker aus?
  4. Wie viel verdienen Aufbereitungsmechaniker im Schnitt?
  5. Welcher Schulabschluss empfiehlt sich für die Ausbildung?
  6. Wer darf Aufbereitungsmechaniker ausbilden?
  7. Wie bestehe ich die Prüfung zum Aufbereitungsmechaniker?


Was macht ein Aufbereitungsmechaniker?
Beim Beruf Aufbereitungsmechaniker geht es vom allem um die Förderung und die Aufbereitung von Rohstoffen. Deshalb sind Aufbereitungsmechaniker meist im Bergbau und in Aufbereitungsbetrieben tätig. Insgesamt gibt es für den Beruf 5 verschiedene Fachrichtungen, welche bereits vor dem Ausbildungsbeginn gewählt werden. Die Spezialisierung bezieht sich dabei auf den aufzubereitenden Rohstoff und heißt dann Aufbereitungsmechaniker/in für Braunkohle, Feuerfeste/keramische Rohstoffe, Naturstein, Sand und Kies, oder Steinkohle.

Warum sollte man Aufbereitungsmechaniker werden?
Die Förderung und Aufbereitung von Rohstoffen ist und bleibt ein wichtiges Tätigkeitsfeld für Lieferanten der Bauindustrie und der Energieversorger. Durch die hohe Spezialisierung auf bestimmte Rohstoffe sind Aufbereitungsmechaniker meist gefragte Fachkräfte.

Wie sieht der Einstellungstest für Aufbereitungsmechaniker aus?
In den ersten beiden Lehrjahren lernen die Auszubildenden viel über die Eigenschaften von Gesteinen beispielsweise wie Mischungsverhältnisse richtig berechnet werden, oder welches Brechverhalten Gesteine haben. Von Vorteil sind deshalb gute Vorkenntnisse in naturwissenschaftlichen Fächern wie Physik, Chemie. Auch sollte man keine Scheu vor modernen technischen Geräten und Maschinen haben. Schließlich gehören Metallbearbeitungswerkzeuge und moderne Werkzeuge wie die von Schaudt Industrietechnik zum Arbeitsalltag eines jeden Aufbereitungsmechanikers dazu.

Wie viel verdienen Aufbereitungsmechaniker im Schnitt?
Wie bei jedem Ausbildungsberuf steigert sich die Ausbildungsvergütung von Auszubildenden zum/r Aufbereitungsmechaniker/in jährlich. Hier geben wir die Durchschnittsgehälter an, welche vom Arbeitsagentur herausgegeben werden (Stand Oktober 2015):
Ausbildungsjahr: € 476 bis € 800
Ausbildungsjahr: € 528 bis € 850
Ausbildungsjahr: € 576 bis € 920
Nach der Ausbildung sind Einstiegsgehälter zwischen € € 2.354 bis € 2.707 brutto üblich, wobei es regionale Unterschiede gibt.

Welcher Schulabschluss empfiehlt sich für die Ausbildung?
Alle zwölf Auszubildenden beispielsweise mit der Spezialisierung auf Braunkohle aus dem Jahr 2014 hatten einen mittleren Bildungsabschluss. Aber auch mit einem guten Hauptschulabschluss sind die Chancen nicht schlecht. Da man die Azubis fast an der Hand abzählen kann, lässt sich ziemlich genau etwas über die Erwartungen der Unternehmen sagen. Meist sind es große Energieversorger, die Aufbereitungsmechaniker einstellen.

Wer darf Aufbereitungsmechaniker ausbilden?
Neben dem Bergbau, dem Tagebau und den Veredelungszentren bilden auch die großen Energieversorger Aufbereitungsmechaniker aus.

Wie bestehe ich die Prüfung zum Aufbereitungsmechaniker?
Spezielle Bücher zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung wie in anderen Berufen gibt es für die Aufbereitungsmechaniker nicht, dafür gibt es einfach zu wenige Leser. Aber wer sich neben dem Material aus der Berufsschule zum Beruf passende Lektüre besorgen will, dem sei das Buch “Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung für Dummies” wärmstens empfohlen. Auch wer nach der Ausbildung später ein Studium anstrebt, kann das Buch als Nachschlagewerk gut gebrauchen.