Zerspanungsmechaniker: IHK Prüfung im Überblick

In der technischen Produktion sind die Zerspanungsmechaniker von größter Bedeutung. Diese stellen wichtige Präzisionsbauteile her, zu denen zum Beispiel Muttern, Zahnräder, Turbinenteile, Motoren oder Radnaben gehören. Generell hat du im Laufe deiner Karriere ganz unterschiedliche Möglichkeiten für eine Spezialisierung zur Verfügung, da gewisses Fachwissen in allen Bereichen gefragt ist. Überprüft wird dieses Wissen direkt im Anschluss an die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung. Doch was kommt darin vor und wie sieht diese aus? Das zeigen wir dir jetzt im Folgenden.

Abschlussprüfung Zerspanungsmechaniker

Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker

Grundsätzlich kannst du dich für eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker dann bewerben, wenn du mindestens einen Haupt- oder Realschulabschluss in der Tasche hast. Gymnasiasten sind hier natürlich ebenfalls gerne gesehen, bilden in den Betrieben aber für gewöhnlich die Minderheit. Im Bewerbungsverfahren musst du dich in der Regel im Zerspanungsmechaniker Einstellungstest behaupten, der von Unternehmen zu Unternehmen variieren kann. Insgesamt dreieinhalb Jahre dauert die anschließende Ausbildung laut Ausbildungsrahmenplan, bei der es sich um eine duale Ausbildung handelt. Diese findet also zum einen in der Berufsschule statt, zum anderen aber auch im jeweiligen Unternehmen in der Metallverarbeitung. Beendet wird die Ausbildung mit der Prüfung vor der IHK.

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Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung als Zerspanungsmechaniker ist natürlich unerlässlich. Wir empfehlen dir für das Training unseren cleveren Online-Kurs!

Abschluss der Ausbildung: Die Zerspanungsmechaniker IHK Prüfung

In den dreieinhalb Jahren deiner Ausbildung lernst du alle wichtigen Arbeitsweisen, Regeln und Bestimmungen kennen, die für die Arbeit als Zerspanungsmechaniker notwendig sind. Wenig überraschend werden genau diese Inhalte dann auch in der Zerspanungsmechaniker IHK Prüfung gestellt. Hierbei handelt es sich allerdings nicht nur um eine Prüfung, sondern eine geteilte mündliche und schriftliche Prüfung.

Schriftliche Abschlussprüfung

Die schriftliche Abschlussprüfung zum Zerspanungsmechaniker deckt für gewöhnlich unterschiedliche Bereiche ab. Schon in deiner Ausbildung wirst du gemerkt haben, dass längst nicht mehr alles manuell erledigt wird. Stattdessen kommen zahlreiche Computer und Maschinen zum Einsatz. Deren Bedienung und Funktionen spielen hier in der Abschlussprüfung eine wichtige Rolle. Mit der IT solltest du dich also auskennen. Zusätzlich dazu kommen zum Beispiel Aufgaben zur Planung von Arbeitsschritten, der Kontrolle der Werkzeuge oder zur Fertigung von Produktionsteilen dran. Hilfsmittel sind für die schriftliche Prüfung nicht zulässig.

Mündliche Abschlussprüfung

Zu den Voraussetzungen bzw. Zulassungsbedingungen für die mündliche Abschlussprüfung gehört die erfolgreiche Teilnahme an der schriftlichen IHK-Prüfung. Die mündliche Prüfung fokussiert sich noch einmal intensiv auf ein bestimmtes Thema der Branche, welches vorher in der Regel aber selbst ausgewählt werden kann. Einige Themenfelder gibt dir die IHK also vor, deinen Favoriten kannst du dann selbst bestimmen.

Fazit: Abschlussprüfung ist natürlich zu schaffen

Wer Spaß am Produzieren von feinsten Bauteilen hat, der wird als Zerspanungsmechaniker in jedem Fall glücklich. Allerdings erst dann, wenn erfolgreich die Abschlussprüfung vor der IHK gemeistert werden konnte. Hierzu gehören die schriftliche Prüfung und die mündliche Prüfung, aus der sich zusammengesetzt dann die Endnote für deinen Abschluss ergibt. Es liegt also auf der Hand, dass du dich auf beide Prüfungen noch einmal intensiv vorbereiten solltest. Das Handwerkszeug dafür hast du in der Ausbildung bereits mitbekommen, dieses musst du jetzt nur noch in der Prüfung widergeben können. Und mit der richtigen Vorbereitung wird das überhaupt kein Problem sein.



 

Bildquellen

  • Abschlusspruefung Zerspanungsmechaniker: Pixabay

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