Skillmanagement

Skillmanagement ist kein inhaltsleerer Anglizismus!

Der Begriff spielt in Disziplinen wie Personalmanagement, Wissensmanagement und Projektmanagement mittlerweile eine tragende Rolle. Bereits im Jahr 2015 werden dem deutschen Arbeitsmarkt – im Vergleich zu heute - voraussichtlich sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen. Allein 2007 fehlten der deutschen Wirtschaft rund 400.000 Fachkräfte, so die deutsche Industrie- und Handelskammer. Um einen enormen Fachkräftemangel zu vermeiden, müssen die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter nicht nur möglichst gut entwickelt und dokumentiert, sondern auch effizient und effektiv genutzt werden.


Gerade im Personalmanagement übernehmen das schnelle und genaue Einschätzen der Mitarbeiterfähigkeiten und der Einsatz deren Wissens eine entscheidende Rolle. Um den wachsenden Marktanforderungen, stetig steigenden Kundenwünschen mit innovativen Produkten in möglichst kurzen Entwicklungszyklen auf niedrigem Preisniveau trotz zunehmender Globalisierung und dem damit verbundenen stetig ansteigenden Konkurrenzdruck gerecht zu werden, müssen heutige Unternehmen schnell und flexibel reagieren können.
Eine besondere Herausforderung ist das Weiterbildungsangebot. Dieses soll aus Kosten- und Zeitgründen meist ganz spezifisch je nach Strategie des Unternehmens und deren künftigen Herausforderungen zusammengestellt werden. Deshalb werden in der Personalarbeit mittlerweile nicht nur die administrativen Prozesse wie Lohnabrechnung, Zeiterfassung und Urlaubsgenehmigung durch Software unterstützt. Zunehmend spielt HR Software auch bei strategischer Entscheidungsunterstützung (Nachfolgeplanung, Zielvereinbarungen, etc.) oder bei der Kommunikation mit dem Mitarbeiter (Employee Self Service, 360-Grad- Feedbacks, Mitarbeiterbefragungen) eine wichtige Rolle. Die genannten Themen hängen stark mit Skillmanagement zusammen, da hierbei immer die Qualifikation
und das Wissen der Mitarbeiter im Vordergrund stehen.


Ein Schwerpunkt von Skillmanagement liegt sicherlich in der Personalentwicklung, findet sich aber auch in der Personalbeschaffung, oder sogar schon beim Personalmarketing wieder.
Die nächste Generation von Personalsoftware konzentriert sich - laut der breiten Mehrheit von HR Experten - zunehmend auf die Vernetzung der Mitarbeiter und Personaler mit gängigen Web 2.0 Anwendungen und Internet Portalen. Unternehmensintern könnten zukünftig nicht nur Jobbörsen -, sondern auch Social Networking Funktionen, Who-Is-Who Profile von Mitarbeitern, Wissensportale und andere Funktionalität zur Verfügung stehen. Die Vernetzung unternehmensinterner Software mit Web Services wie Skype, Google Suchdiensten, oder Internet Portalen wie XING und StudiVZ gewinnt immer mehr an Bedeutung.


Viele innovative Ideen werden in der Human Resources Software abgebildet, es
bleibt abzuwarten welche von ihnen sich am Ende durchsetzen werden.

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