Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entwerfen und realisieren Softwareprojekte nach Kundenwunsch. Hierfür analysieren und planen sie IT-Systeme. Daneben schulen sie Benutzer.
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung arbeiten in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, v.a. aber in der IT-Branche. Sie sind auch für Unternehmen tätig, die Software für ihre Geschäftsprozesse selbst erstellen bzw. anpassen.
Aufgaben
Sie entwickeln und programmieren kundenspezifische Software. Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung testen bestehende Anwendungen, passen sie an, verbessern sie und entwickeln anwendungsgerechte Bedienoberflächen. Darüber hinaus beheben sie Fehler mithilfe von Experten- oder Diagnosesystemen und beraten bzw. schulen die Anwender. Sie setzen die Methoden des Software Engineerings ein und nutzen Programmiersprachen und Werkzeuge wie Entwicklertools.
Einkommen
Bei dieser Tätigkeit kann die tarifliche Bruttogrundvergütung beispielsweise € 2.516 bis € 2.925 im Monat betragen.
Ausbildung
Die Ausbildung kann entweder wie gewöhnlich dual in Betrieb und Berufsschule laufen (hier sollte man große Unternehmen bevorzugen) oder auch über das Rechenzentrum von (technischen) Universitäten.
In beiden Fällen dauert die Ausbildung in der Regel drei Jahre.
Die Vergütung variiert, liegt jedoch über dem gewöhnlichen Durchschnitt für Auszubildende.
Ausbildungsinhalte
- Programmieren
- Umgang mit Technik und Software
- Betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen
Es wird vor allem Wert auf das Erlangen von breit gefächerten Kenntnissen gelegt, weshalb zum Beispiel mit allen Betriebssystemen gleichermaßen gearbeitet wird.
Gute Ausbildungsstellen bieten auch Bewerbungs- oder Moderationstraining für die Auszubildenden an um sie auch als Persönlichkeiten zu formen.
